Stiftung Archäologischer Park Bosnische Sonnenpyramide
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Herzlich Willkommen auf der offiziellen Webseite der Stiftung: Archäologischer Park - Bosnische Sonnenpyramide !
Die vor Ihnen liegenden Seiten zeigen, was Vorgeschichte, Archäologie und Anthropologie Bosnien und Herzegowinas so aufregend macht.
Hervorragende Expertenteams (darunter Archäologen, Geologen, Geophysiker, Höhlenforscher und Historiker), Autoren und Forscher, Vergangenheitsliebhaber, Enthusiasten und Profis, all jene, die Veränderungen bewirken möchten, haben sich dem gleichen Ziel verschrieben: dem Schutz des Kulturguts vergangener Zeiten.
Die vorrangige Aufgabe der Stiftung ist die Erforschung und dauerhafte Bewahrung des Bosnischen Tals der Pyramiden als bedeutendstes archäologisches Denkmal in Europa.
Zwei Jahre intensiver Forschungen zeichnen sich durch die Anwendung kombinierter klassischer geoarchäologischer und hochtechnologischer Methoden aus. (Satellitenaufnahmen, thermale Analysen, Georadar, Seismographie, elektromagnetische Methoden sowie 3 D geodätisch-topographische Karten hoher Auflösung) Duzende internationaler Experten belegen unzweideutig, dass sich in Mittelbosnien eine äußerst wichtige archäologische Fundstätte internationalen Ausmaßes verbirgt.
Die Stiftung gründete noch einen zweiten archäologischen Park: Bosnische Steinkugeln. Ein einzigartiges Phänomen europäischen Ausmaßes, sphärenförmige Steinkugeln hoher Festigkeit aus vorgeschichtlicher Zeit, die in mehr als fünfzehn Fundstätten zu sehen sind, werden zum Gegenstand eingehender Untersuchungen.
Weitere, potentielle archäologische Parks, initiiert von der Stiftung, sind in Sicht: Die Steintempel/ Grabstätten in Bandol bei Travnik, prä-illyrische und illyrische Ruinen in Bosnien und Herzegowina u.a.
Wir laden Sie dazu ein, sich uns in der Pilotphase dieses großartigen Unternehmens anzuschließen und Schöpfer anstatt Zuschauer der entstehenden Geschichte zu sein.
Mit freundlichen Grüßen,
Semir Osmanagić
Vorsitzender des Verwaltungskommittees der Stiftung

Zahlen und Fakten
Pyramiden
- die Sonnenpyramide ist ca. 220 m hoch und verfügt über gleichschenklige Seiten von je 365 m Länge;
- die Mondpyramide ist ca. 190 m hoch;
- Zusammensetzung der Mondpyramide: Platten aus Sandstein, die bisher entdeckten Terassen haben alle ein Gefälle von ca. 5 % in Richtung Mitte; die Sandsteinplatten sind im Durchschnitt 8 cm dick und verlaufen in drei Reihen spiralförmig um die Pyramide herum und haben auf der Oberfläche ein wellenförmiges Muster;
- die Anzahl der Lehmschichten variiert: Bei größeren Sandsteinplatten gibt es mehrere Lehmschichten bis zu einem Durchmesser von 1,20 m und bei kleineren Platten sind es ca. 30 cm;
- über 50 % der Mondpyramide wurden abgetragen und als Baumaterial verwendet; die Sandsteinplatten wurden bis in die heutige Zeit für den privaten Hausbau genutzt; zur Zeit Österreich-Ungarns wurden sie u.a. nach Wien transportiert;
- Zusammensetzung der Sonnenpyremide: massive, qualitativ hochwertige Betonblöcke aus Konglomerat;
- unter der Sonnenpyramide befindet sich eine Wasserquelle, die in einen Bach mündet, der 3,5 km parallel zum Tunnel verläuft, dieses Wasser ist als Heilwasser bekannt;
- die größten Sandsteinblöcke sind 3,5 x 2,5 m groß und enthalten z. T. Symbole, die an die Runenschrift erinnern;
- in der Sonnenpyramide sind schätzungsweise über 17 Mio. Tonnen an Steinblöcken enthalten
Tunnel
der Tunnel, dessen Eingang sich in Ravne, ca. 3 km von der Sonnenpyramide entfernt befindet, ist nach 350 m eingestürzt; nach Aussage pensionierter Angehöriger der ehemaligen Jugoslawischen Volksarmee wurde dieser Teil des Tunnels 1986 von der Armee gesprengt; gem. Satellitenradar befindet sich in den Tunnels ca. alle 30 m eine Kreuzung von je 90 Grad
Steinkugeln
die an insgesamt 20 Orten gefundenen Steinkugeln sind zwischen 1,5 bis 2,5 groß und wiegen 30-35 Tonnen; sie sind perfekt bearbeitet und haben eine sphärische Form
Aktivitäten
- bis Ende August sind 120 Arbeitstage von den geplanten 200 Tagen vergangen (insgesamt fallen über 100.000 Arbeitsstunden an);
- um die Mondpyramide völlig freizulegen, müssten ca. 1.000 Personen sechs Monate ununterbrochen arbeiten;
- geschätzte Gesamtkosten für die Ausgrabungen ca. 50 Mio. Euro (auf dem Zugangsplateau befinden sich ca. 100 Häuser, die Hälfte davon im Privatbesitz, deren Eigentümer entschädigt werden müssten); für die 200 Arbeitstage werden insgesamt ca 300.000 Euro an Kosten anfallen .